Das kostet uns Bremgarten wirklich.
Hätten Sie es gewusst?
1. Wenn das Schulhaus Hermetschwil-Staffeln und die Bärenmatte in fünf Jahren gebaut sind, zahlt jede steuerpflichtige Person im Schnitt jedes Jahr rund 300 Franken Zinsen – das sind 250 mehr als heute.
Erklärung:
Wenn wir das Schulhaus Hermetschwil-Staffeln und die Bärenmatte bis ins Jahr 2030 realisiert haben werden, betragen die Schulden der Stadt Bremgarten über 50 Millionen Franken. Wir werden etwa sechs Steuerprozente für die Zinsen aufwenden. Das sind fast 1.3 Millionen Franken. Nur für die Zinsen. Pro Person, die Steuern bezahlt, sind das dann 300 Franken pro Jahr.
Gehen wir einen Schritt weiter.
2. Wenn wir anschliessend die Schulden auf 25 Millionen Franken halbieren wollen, kostet das jede steuerzahlende Person zusammen mit den Zinsen rund 800 Franken extra pro Jahr.
Wieso? Wenn wir die Schulden ab 2030 zurückzahlen wollen, wird es richtig teuer. Wollen wir sie innert zwölf Jahren halbieren – also von 50 auf 25 Millionen Franken – müssen wir pro Jahr über 2 Millionen zurückzahlen. Das sind mindestens zusätzliche 500 Franken pro Jahr für die 4000 Personen, die Steuern zahlen. Hinzu kommen natürlich die 300 Franken pro Jahr für die Zinsen in den ersten Jahren. Also gegen 800 Franken pro Jahr!
3. In fünf Jahren haben wir pro Person, die in Bremgarten Steuern bezahlt, 12'000 Franken Schulden.
Dies wird zu Steuererhöhungen führen.
4. Wir haben noch viele weitere Projekte. Aber auch ohne diese Projekte steigen die Kosten für die Verwaltung massiv an. Sie sind in den letzten 10 Jahren um 2 Millionen gestiegen. Wenn es so weitergeht und wenn wir nicht sparen, werden wir bis 2030 weitere 2 Millionen mehr dafür ausgeben. Das sind 8 Steuerprozente. So wird der Steuerfuss bald 115 oder höher sein. Was uns dieser Steuerfuss mehr kostet? Nochmals etwa 700 Franken pro Jahr und Person. Ohne weitere grössere Projekte.
Das bedeutet, dass Sie als Steuerzahlerin und Steuerzahler ab 2030 CHF im Schnitt zwischen 1000 und 1500 Franken pro Jahr mehr an den Staat abgeben. Da wollen Sie doch sicher mitentscheiden und wissen, wofür das Geld eingesetzt wird.
Ach, und übrigens - was wir auch wissen sollten:
5. Das Freibad kostet uns pro Jahr etwa 3 Steuerprozente – obwohl aus der Region viele Besucherinnen und Besucher in die Badi kommen und nicht nur aus der Stadt Bremgarten. Alle, die in Bremgarten Steuern zahlen, kostet das im Schnitt 150 Franken pro Jahr.
Weitere Infos auf meinem Wahlflyer - hier downloaden.
Generell:
Stärken wir die Wirtschaft durch Innovation und Forschung ohne Denkverbote, eine voll digitalisierte Verwaltung, administrative Entlastungen, weniger Vorschriften und Gesetze, beschleunigte Verfahren und tiefe Steuern. So können unsere Unternehmen weiterhin Arbeitsplätze schaffen, unsere Jugend ausbilden, unseren Sozialstaat sichern und für den Kitt in unserer Gesellschaft sorgen. Damit weder dem Dorfladen noch der Bank, der Schreinerei oder der Kultur das Licht ausgeht. Dafür stehe ich ein. Mein Smartspider findet sich hier.
Insbesondere zur Belastung durch Bürokratie findet sich hier ein Interview mit mir, das im Rahmen der Wahlen für den Grossen Rat AG 2024 geführt wurde. Und hier geht's zum politischen Porträt aus der Aargauer Zeitung vom Oktober 2024.
Ich kämpfe aktiv gegen Bürokratie, zum Beispiel mit dem Gahts-no!-Priis, den die FDP Kanton Zürich seit dem Jahr 2010 vergibt. Er nimmt auf humorvolle Art auf, welche Blüten Bürokratie in der Schweiz treiben kann. Ich bin Hauptinitiant und habe die Vergabe bis ins Jahr 2018 geleitet.